Das Energiespiel

Eine ganz besondere Erfolgsgeschichte aus der Energiebranche. Das Szenario-Spiel «Energetika 2010» erhielt den Deutschen Computerspielpreis als «Bestes Serious Game».

Wie einfach oder schwierig ist es, ein Land mit Strom zu versorgen? Diese Frage stellt sich im Moment in vielen Staaten der Welt, auch in der Schweiz, nachdem das Unglück von Fukushima Folgen für die Energiepolitik hat.

Schon lange vor dem Störfall in Japan lancierte die Firma Dialogik in Stuttgart ein anspruchsvolles Energiespiel im Internet, gefördert durch das Deutsche Bundes- und Forschungsministerium. Wie bei zahlreichen Top-Spielen auf dem Markt handelt es sich um ein Strategiespiel, allerdings um eines im Energiemarkt. Die Frage, die sich stellt: Wie kann ich in einem fiktiven Staat ökologisch, ökonomisch und sozial Strom produzieren und die Versorgung gewährleisten? Es gilt die Meinung von Bürgern und Forschern zu berücksichtigen, aber auch die langfristigen Folgen von Entscheidungen. Und letztlich sollte das Geschäft mit der Energie auch rentieren...

Keine einfache Ausgabe, wie sich beim Spielen herausstellt. Das Game wurde denn auch mit dem Deutschen Computerspielpreis 2011 als «Bestes Serious Game» ausgezeichnet. Es versteht sich namentlich als Lernspiel für Schülerinnen und Schüler, es vermittelt auch zahlreiche Fachbegriffe und Einblicke in die Welt der Energie. Unpolitisch und unkompliziert.

Nach Abschluss des Wissenschaftsjahres 2010 wurde das Spiel umbenannt in «Wir ernten, was wir säen». Es ist hier direkt im Browser spielbar.

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