So hält der Akku länger
Unterwegs im Internet surfen, Musik hören, E-Mails checken – Smartphones sind praktisch. Doch je intensiver die Geräte genutzt werden, desto schneller macht der Akku schlapp. Die kleinen mobilen Alleskönner verfügen mit ihren Lithium-Ionen-Akkus zwar über mehr Leistung, doch das größere Energieangebot zehren die stromfressenden Geräte mit einer Vielzahl von Apps schnell auf. Die folgenden Tipps verhelfen Smartphones zu mehr Ausdauer.
Wenn akkubetriebene Geräte anfangen zu „schwächeln“ oder ihre Batterieanzeige blinkt, sollten Sie die Akkus herausnehmen. Denn dann sind sie schon fast leer. Und ihre Kapazität darf man nicht ausreizen, bis gar nichts mehr geht. Wird eine bestimmte Mindestspannung unterschritten – das nennt man Tiefentladung –, schädigt das die Akkus. Ihre Qualität leidet ebenso, wenn sie bereits vollständig geladen sind und der Ladestrom fließt trotzdem weiter.
Intelligente Ladegeräte verlängern Laufzeit
Intelligente, mikroprozessorgesteuerte Ladegeräte unterbrechen das Laden automatisch, wenn der Akku voll ist (Minus-Delta-U-Erkennung). Solche Ladegeräte verlängern die Lebensdauer und sind schon ab ca. 25 Euro erhältlich. Wenn Akkus trotzdem nachlassen und immer schneller leer werden, hilft es oft, sie mit dem Ladegerät ein paar Mal aufzuladen und wieder zu entladen. Dann speichern sie wieder mehr Strom. Akkus brauchen „Action“: Wenn ein akkubetriebenes Gerät länger nicht benutzt wird oder wenn Akkus separat gelagert werden, entladen sie sich allmählich von selbst. Nach ein paar Wochen Pause muss der Nutzer also vor einem erneuten Gebrauch die Zeit fürs Wiederaufladen einplanen.
Akkus vor Hitze schützen
Akkus entladen sich bei Nichtnutzung von selbst. Wenn Sie ein Gerät nur gelegentlich benutzen und der Akku lange Pause hat, sollten Sie ihn herausnehmen. Und am besten frisch geladen im Kühlschrank aufbewahren: Je kälter die Umgebung, desto langsamer vollzieht sich die Selbstentladung. Spätestens nach einem Jahr den Akku wieder aufladen, sonst drohen Tiefentladung und Defekt. Wärme kostet Leistung: Im Sommer Digitalkameras, MP3-Player & Co. auf keinen Fall im heißen Auto liegen lassen, auch nicht im Handschuhfach. Einige Ladegeräte stoppen die Selbstentladung durch Nachlade-Funktion: Die Akkus werden im Ladegerät regelmäßig minimal mit Energie aufgefüllt, bleiben so ständig einsatzbereit. Allerdings zieht dann das Ladegerät kontinuierlich Strom.

- Bilder: Trurnit
Handy und Smartphone optimieren
Mit mobilen Geräten im Internet zu surfen oder zu mailen, kostet mehr Energie als ein Telefongespräch. Nutzen Sie die Energiesparfunktionen, z.B. die Möglichkeit, dass sich das Gerät automatisch nachts aus- und früh einschaltet. Verkürzen Sie das Intervall, nach dem sich das Display in den Stand-by-Modus versetzt. Die Helligkeit des Displays kann man meist ohne Komfortverlust verringern: Je heller es eingestellt ist, desto mehr Strom verbraucht das Gerät. Die Hersteller verbessern regelmäßig die Energieeffizienz: Aktualisieren Sie deshalb ebenso regelmäßig das Betriebssystem ihres Smartphones, das viel Strom schluckt. Überlegen Sie, welche energieintensiven Funktionen des Smartphones Sie problemlos deaktivieren können, z.B. Bluetooth, Push-Mail, Radio oder das Anzeigen von Nachrichten durch Vibration.
Energie sparen mit dem Notebook
In Sachen Energieeffizienz sind Notebooks Spitze: Denn sie werden von den Herstellern auf Strom sparen getrimmt, damit sie im Akkubetrieb möglichst lange laufen. Verglichen mit einem PC gleicher Ausstattung spart der tragbare Computer etwa 70 Prozent der Energie. Zusätzlich können Sie die Laufzeit des Akkus verlängern:
Nutzen Sie ihr Notebook bei Raumtemperatur und schützen Sie es vor Hitze. Führen Sie energieintensive Aktionen nicht im Akkubetrieb durch, sondern am Stromnetz: z.B. das Defragmentieren der Festplatte, Virenscanner, drahtlose Kommunikation (AirPort und dergleichen) oder aufwendige grafische Effekte. Reduzieren Sie die Helligkeit des Displays: Die volle Leuchtstärke benötigen Sie nur in sehr heller Umgebung. Verkürzen Sie im Menüpunkt „Energieoptionen“ die Zeit, nach der sich das Gerät in den Ruhezustand begibt. Aktuell nicht benötigte Programme, Medien, Peripheriegeräte (CDs, DVDs, USB-Sticks, Maus, externe Festplatten etc.) beenden bzw. vom Gerät trennen. Sie ziehen Strom.





