Energieeffizienz

Energie sparen und umweltbewusstes Handeln findet heute in der Bevölkerung hohe Akzeptanz und findet Widerhall in einer breit angelegten öffentlichen Diskussion. Der Wunsch nach Tipps und Tricks ist gross.

Mit dem Kyoto Protokoll  gelangte 1997 die Problematik des Weltklimas noch mehr ins Bewusstsein. An der UNO-Weltklimakonferenz in Kopenhagen nahmen im Dezember 2009 die Vertragsparteien ein politisches Übereinkommen zur Kenntnis, das am Vorabend von einer Gruppe von Staats- und Regierungschefs erarbeitet worden war. Darin anerkennen die Vertragsparteien den Klimawandel als eine der grössten Herausforderungen der Menschheit. Sie wollen die Klimaerwärmung auf 2 Grad beschränken. Dafür sei eine massive Verminderung der Treibhausgase notwendig. Für die Schweiz geht das Papier in die richtige Richtung, bleibt aber hinter den gesteckten Zielen zurück.

Das Programm EnergieSchweiz wurde am 17. Januar 2001 vom Bundesrat verabschiedet und gemeinsam mit den Kantonen, Gemeinden, der Wirtschaft und den Umweltorganisationen am 30. Januar 2001 lanciert.

Welche Motive gibt es Energie zu sparen?

  • Energieumwandlungen beeinflussen den Lebensraum von Flora und Fauna durch Abwärme, Schadstoffemissionen, Landschaftsveränderungen. 
  • Die Weltvorräte an Öl, Kohle, Gas und Uran sind endlich.
  • Die Entwicklung und Einführung neuer, energiesparender Technologien
    sind eine Investition in die Zukunft.
  • Die Energiekosten belasten die gesamte Volkswirtschaft und jeden Verbraucher. Ein reduzierter Energiebedarf senkt die Kosten.

Wie kann Energie gespart werden?

  • durch Veränderung des Verbrauchsverhaltens
  • effizientere Bereitstellung von Energiedienstleistungen
  • Übergang auf Kreislaufprozesse

Die acht wichtigsten Energiespartipps

  1. Vorausschauend kaufen! Achten Sie bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienzklasse. Die sparsamsten Geräte tragen jetzt innerhalb der Energieeffizienzklasse A das Label A++.
  2. Komplett ausschalten! Elektrische Geräte verbrauchen auch im "Stand-by"-Betrieb Strom. Durch das Zwischenschalten einer Steckerleiste können mit einem Knopfdruck alle Geräte von der Stromzufuhr getrennt werden.
  3. Klug heizen! Ein Grad weniger Raumtemperatur spart sechs Prozent Heizkosten. Verkleidungen und lange Vorhänge vor der Heizung, ungünstig platzierte Möbel können bis zu 20 Prozent der Wärme schlucken.
  4. Richtig lüften! Fenster richtig öffnen! Gekippte Fenster bringen kaum frische Luft, treiben jedoch Ihre Heizkostenrechnung in die Höhe. Wichtig: Heizung während des Lüftens herunterdrehen.
  5. Duschen statt baden! So wird nicht nur Energie, sondern auch bis zu 70% Wasser gespart.
  6. Preiswert kühlen! Die Gefriertruhe an einem kühlen Ort aufstellen! Das spart Energiekosten. Stellen Sie keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank und tauen Sie das Gerät ein bis zweimal pro Jahr ab: Vereisung erhöht den Energieverbrauch beträchtlich.
  7. Effizient kochen! Der Durchmesser von Topf- und Pfannenboden sollte mit dem der Kochstelle übereinstimmen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Wer ohne Deckel kocht, vergeudet Energie. Der Deckel hält die Wärme im Topf und senkt die Kochdauer um bis zu 75 Prozent. Nutzen Sie für kleine Mengen das Mikrowellengerät.
  8. Einsatz moderner Energiesparlampen

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