Wärmepumpen – auch im Altbau eine gute Wahl
Immer mehr Hausbesitzer, die sich von ihrem alten Heizkessel trennen möchten oder müssen, entscheiden sich für eine Wärmepumpe. Und das hat gute Gründe: Die Geräte sind heute technisch ausgereift, sie arbeiten günstig und schonen die Umwelt. Denken auch Sie bereits über den Einbau einer Wärmepumpe nach? Wir sagen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.
Generell ist der Anschaffungspreis von Wärmepumpen zwar höher als bei vielen anderen Heizungsarten. Er hängt zum Beispiel von der Art der alten und neuen Anlage, von der Altbau-Substanz sowie der notwendigen Dimensionierung der Wärmepumpe ab. Es macht auch einen Unterschied, ob für Sie eine Luft/Wasser-, eine Sole/Wasser-, eine Wasser/Wasser- oder eine Luft/Luft-Wärmepumpe in Frage kommt.
Als besonders günstige Alternative zum alten Öl- oder Gaskessel gelten Luft/Wasser-Wärmepumpen mit Vorlauftemperaturen bis zu 75 Grad Celsius. Diese lassen sich in der Regel problemlos mit bereits vorhandenen Heizkörper-Systemen kombinieren.
Eine Investition, die sich lohnt
Sehen Sie sich aber die zu erwartenden Kosten für Betrieb, Energieverbrauch und Wartung genauer an, werden Sie schnell feststellen: Eine Wärmepumpe ist grundsätzlich preiswert.
- Eine Wärmepumpe benötigt nur eine Kilowattstunde Strom, um über vier Kilowattstunden Wärme zu erzeugen.
- Es gibt keinen Brenner, der regelmässig gewartet werden müsste.
- Sie müssen Ihren Schornstein nicht sanieren.
- Es fallen keine Kosten für den Schornsteinfeger an.
So können darauf vertrauen, dass sich die höheren Anschaffungskosten im Laufe der Zeit amortisieren. Die genauen Kosten für eine Wärmepumpe kann Ihnen selbstverständlich nur ein kompetenter Fachberater nach sorgfältiger Planung beziffern. Denn nicht jede Wärmepumpe ist für jedes Modernisierungsvorhaben ideal.
Mit diesen Kosten können Sie rechnen
In der Regel belaufen sich die Gesamtkosten für eine Wärmepumpenanlage in einem Einfamilienhaus auf 15'000 CHF bis 20'000 CHF. Wie hoch die daraus resultierenden Wärmekosten sind, hängt sehr stark davon ab, inwieweit der örtliche Stromversorger Sondertarife für elektrische Wärmepumpen anbietet.
Förderung für Wärmepumpen möglich
Informieren Sie sich, ob für Sie ein Fördertopf offen steht: In einigen Kantonen werden unter bestimmten Voraussetzungen Erdwärme- und Grundwasser-Wärmepumpen gefördert, die eine alte Öl-, Gas- oder Elektroheizung ersetzen. So gibt es zum Beispiel im Aargau für den Einbau einer neuen Wärmepumpe 3’000 CHF, sofern diese eine Einzelraum-Elektroheizung in einem Einfamilienhaus ersetzt. Wird ein neues Wärmeverteilsystem (Radiatoren oder Fussbodenheizung) installiert, kommt ein Bonus von 6’000 CHF hinzu. Insgesamt beträgt der Förderbetrag somit 9’000 CHF.








