Funktionsweise einer PV-Anlage

Entdecken Sie die Funktions-
weise einer Photovoltaik-
anlage. Mit einem Klick auf die Einzelelemente erfahren Sie mehr.

Kraftwerk auf dem Dach

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Die Sonne ist unsere grösste Energiequelle. Theoretisch genügen 30 Minuten Sonnenlicht pro Jahr, um den jährlichen Weltenergiebedarf zu decken. Wie viel Kraft die Sonne hat, spüren wir ganz deutlich auf der eigenen Haut. Diese Energie können wir nutzen, um Strom zu erzeugen – mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach. Bei Photovoltaikanlagen wird die Sonnenstrahlung über Solarzellen in elektrische Energie umgewandelt. Besitzer einer solchen Anlage werden also selbst zu Stromproduzenten.

Die Technik dahinter

Herkömmliche Solarzellen bestehen aus kristallinem Silizium. Aus der Sonnenenergie erzeugen sie über ihre Halbleiter Gleichstrom, der direkt zum Betrieb elektrischer Geräte genutzt werden kann. Ein Wechselrichter wandelt Gleich- zu Wechselstrom. Nur so kann er in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Spezielle Stromzähler messen, wie viel Strom erzeugt und eingespeist wurde. Es reicht bei idealen Bedingungen eine Fläche von zehn Quadratmetern Solarzellen aus, um ein Viertel des jährlichen Stromverbrauchs eines Haushaltes zu decken. Die optimale Ausrichtung der Module zur Sonne, Verschattung, Modultoleranzen, -temperatur oder -verschmutzung spielen dabei eine grosse Rolle. Die Art der Solarzellen entscheidet über Kosten, Flächenbedarf und Wirkungsgrad Ihrer Anlage.

Monokristalline Module

Diese Module werden sehr aufwendig hergestellt. Wegen des hohen Siliziumgehalts sind sie sehr effizient. Das wirkt sich auf den Wirkungsgrad und die höhere Solarernte aus. Deshalb sind monokristalline Solarmodule auch gut für Dächer geeignet, die nur eine kleine Fläche für eine Photovoltaikanlage haben.

Polykristalline Module

Polykristalline Module erkennt man an der meist bläulichen Färbung und der kristallinen Struktur. Die Farbgebung der Solarmodule kann auch blau, rot und gelb sein. Polykristalline Solarzellen bzw. Solarmodule zählen derzeit weltweit zu den am häufigsten verwendeten Photovoltaikmodulen.

Dünnschichtzellen

Die Siliziumschicht dieser Module ist nur rund zwei Mikrometer dünn. Dünnschichtzellen können aus verschiedenen Materialien gefertigt werden z. B. amorphem Silizium, Cadmium-Indium-Diselenid (CIS) oder Cadmium-Tellurid. Da bei der Produktion bedeutend weniger Energie und Material verbraucht werden, sind sie bedeutend kosteneffizienter haben jedoch eine geringere Energieeffizienz. Die Photovoltaikbranche setzt grosse Hoffnung auf diese Art von Solarmodulen.

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