Technik und Teamarbeit
In wenigen Tagen ist es so weit: Dann schliesst Tobias Schaad seine Ausbildung zum Netzelektriker ab. Er freut sich darauf, denn er ist überzeugt: Netzelektriker ist ein abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft.

- Filmdreh: Tobias Schaad bei der Arbeit
Ein Beruf mit Mathematik und Technik sollte es sein. Und einer, bei dem er viel rauskommt und im Team arbeiten kann. Das wusste Tobias Schaad schon früh. Doch welcher Beruf bietet das alles? Sein Vater gab ihm den Tipp, sich über den Beruf des Netzelektrikers zu informieren. Und in der Tat das klang interessant. Doch um sicherzugehen, dass er die richtige Entscheidung traf, machte Tobias Schaad erst einmal ein Praktikum. Danach stand für ihn fest: «Ich mache bei der AEW Energie AG eine Ausbildung zum Netzelektriker.»
Drei Jahre lang ist er nun vier Tage in der Woche mit seinen Kollegen zur Arbeit gegangen und hat alle Aspekte des Berufs gründlich kennengelernt. Ob Hochspannungs- oder Niederspannungskabel, Höhenarbeit auf den Strommasten, Wartung von Trafostationen, Beleuchtungen für Sportplätze und Strassen oder Hausanschlüsse im Quartier – der 18-Jährige kennt inzwischen, was es braucht, damit Strom reibungslos in jeden Haushalt kommt. Ausserdem hat er gemeinsam mit anderen Lernenden im Ausbildungszentrum in Lenzburg, das an das Regional-Center der AEW Energie AG angegliedert ist, die Bearbeitung von Metall, Kunststoff und Holz erlernt.
Ergänzend zur praktischen Ausbildung hat er einmal die Woche die Schulbank in der Berufsschule Brugg gedrückt. Auf dem Lehrplan eines Netzelektrikers stehen dabei Mathe und Physik, Berufskunde inklusive Gesetzen und Vorschriften ebenso wie Fachzeichnen und selbstverständlich Elektrotechnik. «Wir haben zum Beispiel gelernt, wie man Spannung berechnet oder wie Trafos funktionieren», erzählt Tobias Schaad.
Netzelektriker werden gesucht
Nach dem Abschluss erwartet den 18-Jährigen, der in seiner Freizeit Kugelstossen trainiert und Salsa tanzt, ein sicherer Job bei der AEW Energie AG. Denn gut ausgebildete Netzelektriker werden gesucht. Sollte er nach einigen Jahren im Beruf sich fortbilden wollen, stehen ihm verschiedene Wege offen. Mit einer Fortbildung zum Monteur könnte er zum Beispiel in Zukunft selbst Netzelektriker ausbilden.
Übrigens: Sie können Tobias Schaad live bei der Arbeit erleben. Hier finden Sie einen Film, in dem er über den Beruf des Netzelektrikers erzählt.




