Glühbirnen der Zukunft

Glühbirnen sind ein Auslaufmodell, Energiesparlampen sollen sie ersetzen – doch Forscher arbeiten längst an der Entwicklung neuer, extrem heller und energieeffizienter Leuchtdioden. Dazu setzen sie Nitride ein, spezielle Kristalle, die in einem als Ammonothermal-Synthese bezeichneten Verfahren gezüchtet werden. Mehr

    

Ja zum Atomausstieg

Die Weichen für die Energiewende sind gestellt: Nach dem Nationalrat hat gestern auch der Ständerat dem Ausstieg aus der Atomenergie zugestimmt. In der Schweiz soll der Bau neuer Kernkraftwerke verboten werden. Mehr

    

Immer mehr Energiestädte

Die Zahl der Energiestädte in der Schweiz wächst unaufhörlich und hat 2011 die Schwelle von 250 überschritten. Am Energietag 2011 vom 28. September in Bern erhalten weitere 41 Gemeinden das Label Energiestadt. Mehr

    

Wasserstoff aus Ameisensäure

Das US-Wissenschaftsjournal "Science" berichtet über ein neues Verfahren zur Erzeugung von Wasserstoff, das in der Schweiz und Deutschland erforscht wird. Danach kann Wasserstoff durch den Einsatz einfacher Eisenkatalysatoren unter milden Bedingungen direkt aus Ameisensäure erzeugt werden. Mehr

    

Mühleberg wieder am Netz

Die BKW FMB Energie AG (BKW) hat nach Abschluss verschiedener Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten im Zuge der Jahresrevision das Kernkraftwerk Mühleberg (KKM) am Wochenende wieder in Betrieb genommen. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat die Nachrüstungen abgenommen und die Anlage zum Wiederanfahren freigegeben. Mehr

    

Briefzustellung mit dem E-Töff

Die Schweizerische Post setzt auf Solarstrom und Elektrofahrzeuge: Das Logistikunternehmen beabsichtigt, die Dächer von über 20 Betriebsgebäuden mit Photovoltaikanlagen auszurüsten. Zudem hat die Post entschieden, ihre ganze Rollerflotte in der Briefzustellung auf Elektrofahrzeuge umzurüsten. Mehr

    

Nano-Technik mit grosser Wirkung

Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem kostengünstig Zinkoxidfilme im Nanometerbereich hergestellt werden können, berichtete Pressetext. Damit lässt sich die Effizienz von Dünnschichtsolarzellen, die 1´000 Mal dünner sind als herkömmliche Photovoltaikelemente, steigern. Mehr

    

Schweiz Stromdrehscheibe Europas

Seit den 50er Jahren engagiert sich die Schweiz aktiv beim Aufbau des kontinentaleuropäischen Verbundnetzes. Beim informellen EU-Energieministertreffen in Breslau (Polen) am 20. September sprach sich Bundesrätin Doris Leuthard dafür aus, gemeinsam Infrastrukturpläne auszuarbeiten und betonte die wichtige Rolle der Schweiz als Transitland. Mehr

    

Bund bewilligt Gasleitung

Zwischen Trélex (Kanton Waadt) und Colovrex (Kanton Genf) entsteht eine neue, 24 Kilometer lange Gas-Hochdruckleitung. Das Bundesamt für Energie BFE hat dem Westschweizer Gasversorgungsunternehmen Gaznat SA die entsprechende Plangenehmigung erteilt. Mehr

    

Schüler entwickeln Kraftwerk

Im Auftrag der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz (GWWK) haben vier Berufslehrmaturanten den Prototypen eines mobilen Wasserwirbelkraftwerks konstruiert. Das Micro-Kraftwerk kann zu Forschungszwecken ebenso wie zum Beispiel nach Naturkatastrophen zur schnellen Stromversorgung eingesetzt werden. Mehr

    

Neues Wasserkraftwerk eingeweiht

In Rheinfelden an der schweizerisch-deutschen Rheingrenze ist am Donnerstag eines der modernsten Wasserkraftwerke Europas eingeweiht worden. Das Werk hat eine installierte Leistung von 100 Megawatt und produziert damit vier Mal mehr Strom als die früher an diesem Standort stehende Anlage. Mehr

    

Kein neues Kernkraftwerk

Der Kanton Aargau will das Projekt eines neuen Atomkraftwerkes Beznau nun doch nicht im kantonalen Richtplan verankern, berichtet der Schweizer Nachrichtendienst sda. Das Büro des Kantonsparlamentes ist dem entsprechenden Antrag des Regierungsrats gefolgt. Mehr

    

Bakterium bindet Atommüll

Das Areal rund um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan wird noch lange radioaktiv belastet bleiben. Entdeckungen der Michigan State University (MSU) bieten nun Anlass zur Hoffnung für verstrahlte Gegenden. Ein Mikro-Organismus namens Geobacter verfügt über die Fähigkeit, giftige Metalle zu verarbeiten und dabei Elektrizität zu erzeugen. Mehr

    

Energiewende mit Wasserkraft

Der Wirtschaftsverband Swisscleantech setzt auf Wasserkraft, um die Energiewende herbeizuführen. Zur Lösung des blockierten Wasserkraft-Potentials schlägt der Verband zusammen mit der Industrie einen runden Tisch vor und fordert die Umweltverbände zum Mitmachen auf. Mehr

    

Energieförderung der Kantone

Die kantonalen Energieförderprogramme zeigen Wirkung: 2010 bezahlten die Kantone 147 Millionen Franken an Förderbeiträgen aus; das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahr. Damit lösten sie energetische Investitionen von 560 Millionen Franken aus. Bezogen auf die gesamte Lebensdauer der Massnahmen wird damit der CO2-Ausstoss um 2,27 Millionen Tonnen reduziert. Mehr

    

Ständerat diskutiert Kernenergie

Die Energiekommission des Ständerates (UREK) hat die zuvor beschlossenen Änderungen in einer zweiten Lesung bestätigt: Der Bau von Kernkraftwerken soll in der Schweiz nicht gänzlich verboten werden. Nur die Bewilligung zum Bau von Kraftwerken der heutigen Generation wird ausgeschlossen. Bildung, Lehre und Forschung soll weiterhin in sämtlichen Energietechnologien unterstützt werden. Mehr

    

Für Hochwasser gerüstet

Die Schweizer Kernkraftwerke sind auch gegen ein extremes Hochwasser gerüstet, wie es durchschnittlich alle 10’000 Jahre einmal vorkommen kann. Selbst wenn gleichzeitig die externe Stromversorgung ausfällt, können die Anlagen in einen sicheren Zustand überführt werden, teilte das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) gestern mit. Alle Anlagen hielten die geltenden Grenzwerte ein. Mehr

    

13,6 Millionen Franken zum Stromsparen

2011 wurden zum zweiten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen für Projekte und Programme zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Den Zuschlag erhielten 31 Projekte und 13 Programme. Sie erhalten insgesamt 13,6 Millionen Franken an Förderbeiträgen. Mehr

    

Batterieschutz für E-Autos

Soll ein Elektroauto umweltfreundlich sein, darf es nur wenig wiegen. Daher haben Ingenieure vom Fraunhofer-Institut einen Batteriekasten für Lithium-Ionen-Akkus durch ein Leichtbauteil ersetzt. Das Gehäuse spart nicht nur Gewicht und übersteht Unfälle unbeschadet, sondern es lässt sich erstmals auch grossserientechnisch herstellen. Mehr

    

Aktionsplan für Post-AKW-Ära

Bild: Kiril Havezov

Die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) hat ein Positionspapier zur Vorbereitung der Post-Kernkraft-Ära verabschiedet. Danach sollen sich ab 2020 neue Gebäude möglichst selbst mit Energie versorgen, zudem soll die Sanierung bestehender Bauten verstärkt und der Einsatz von erneuerbaren Energien vereinfacht werden. Mehr

    

Erdgas aus dem Meeresboden

Bild: IFM-GEOMAR

Erdgas aus dem Meeresboden zählt zu den Energiequellen der Zukunft. Weltweit stehen Unternehmen und staatliche Energiebehörden in den Startlöchern, um das Erdgas, das als eisähnliches Hydrat in den Meeresböden der Tiefsee eingeschlossen ist, zu erschliessen. Mehr

    

Siemens und Volvo tüfteln an E-Autos

Siemens und Volvo kooperieren. Bild: Siemens

Siemens und die schwedische Volvo Car Corporation wollen die technische Entwicklung von Elektroautos künftig zusammen voranbringen. Dies teilte Siemens gestern auf einer gemeinsamen Medienkonferenz in München mit. Die Unternehmen haben eine umfassende strategische Kooperation vereinbart. Mehr

    

Atomausstieg mit Einschränkung

Kernkraftwerk Beznau. Bild: axpo

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Ständerates will die Option Atomenergie nicht ganz beerdigen: Nach ihrem Willen soll es möglich bleiben, dereinst Atomkraftwerke neuer Technologie zu bauen. Das berichtet die Nachrichtenagentur sda. Mehr

    

Fukushima: Teil 2 des ENSI-Berichts

Die technisch unzureichende Auslegung der Kernkraftanlage in Fukushima gegen Tsunamis war ein Schlüsselfaktor für den Unfall. Zu diesem Ergebnis kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) im zweiten Teil seines Berichts zu den Ereignissen in Japan. Teil 1 behandelt die „Chronologie der Ereignisse“. Mehr

    

Was in Fukushima geschah

Ein ausführlicher Bericht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) gibt Auskunft über die Geschehnisse beim Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Dai-ichi im März 2011. Mehr

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